Was ist Osteoporose?
Presse
Die Prävention und Behandlung der Osteoporose verfolgt zwei Ziele: die Erhaltung der natürlichen Knochenstruktur und die Vorbeugung von Frakturen – damit Sie Ihren aktiven Lebensstil noch viele Jahre weiterführen können.
Jede Prävention und Behandlung der Osteoporose beginnt mit der Zufuhr von Kalzium und Vitamin D. Falls dies nicht ausreicht, um den Knochenverlust aufzuhalten, kann Ihr Arzt Ihnen eine medikamentöse Therapie verschreiben. Hierzu zählen neben Bisphosphonaten, Strontiumranelat und Parathormonen auch Östrogenrezeptormodulatoren (SERMS).
SERMs sind keine Hormone, wirken auf den Knochen aber in gleicher Weise wie das Hormon Östrogen. Dies ermöglicht Ihnen die Erhaltung einer gesunden Knochenstruktur, schützt die Qualität Ihrer Knochenarchitektur und beugt Wirbelkörperfrakturen vor. Darüber hinaus reduzieren SERMs die Fibrinogenkonzentration im Blut - ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Wenn Sie älter werden, verschlechtert sich die physiologische Knochenstruktur. Gelingt es nicht, den Knochenverlust aufzuhalten, stehen Ihnen neben SERMs auch andere Medikamente wie Bisphosphonate, Strontiumranelate oder etwa Parathormone zur Verfügung. Diese Substanzen verringern auch das Risiko von Frakturen im Bereich der Wirbelsäule sowie anderer Knochen und Ihre Knochendichte wird wieder zunehmen. Nach der Einnahme von Bisphosphonaten erfolgt dies allmählich, bei der Injektion von einem Parathormon hingegen schneller.



